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Gaumenzauber & Augenschmauss

Bei der hochzeitlichen Pâtisserie gibt es viel Neues und manch wunderschönen Klassiker: Die Trends dieses Jahr sind garantiert die Cupcakes und die wahnsinnig angesagten Cakepops. Das heißt, es geht ein bisserl weg vom Traditionellem. Mehr zur Individualität. So wünschen sich immer mehr Paare ihre ganz exklusives Hochzeitsgebäck, das auf ihre Interessen, ihren Stil oder ihre persönliche Liebesgeschichten gebacken ist. Doch das Altbewährte lässt sich nicht vollkommen verdrängen und sorgt auch 2013 für viel Freude und Genuss bei den Hochzeitsgästen.

Hochzeitstorten & Co
  • Checkliste fürs süsse Glück

  • ~ Haben Sie eine Farbe, die die gesamte Hochzeit begleitet?

    ~ Oder bestimmte Blumen, die Sie sich vom Konditor als Deko wünschen?

    ~ Inspirierend wirken auch Farben und Details Ihres Hochzeitskleids

  • Zustellservice?

    ~ Besprechen Sie auch die Zustellung, denn der Transport von filigranem Feingebäck ist nicht einfach!

    ~ Wer hilft beim Aufbau der Köstlichkeiten?

  • Zusatzbestellungen?

    ~ Wie beispielsweise Dankeschön-Törtchen, Teebäckerei, Petit Fours, etc.

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Mehrstöckige traumhaft verzierte, blumengeschückte Tortenkreationen. Ausgefallene Cupcakes in Romantikoptik (mit Schleifen und Dekorblumen), in einer Schicht oder in mehreren. Spektakuläre Kreationen aus Zucker, Mehl, Butter und Eiern, in hellen, zarten Pastellfarben, dezent einfach oder aufgepeppt mit Zuckermasse oder Marzipandekor - Ihrer Phantasie und dem Können der kreativen Backwaren-Profis sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Das bitte schön ist jetzt keineswegs eine plumpe Verführung zum Schlemmen. Aber was nützt die schönste Torte, das spektakulärste Cupcake oder das lieblichste Cookie, wenn's miserabel schmeckt. Also, liebe Braut, hin zum Konditor Ihres Vertrauens, es gilt unzählige Geschmacksvariationen zu testen. Damit Sie genau wissen, dass Sie das deliziöseste Teil gefunden haben.

Die Kosten: Je nach Aufwand und Design muss man für die Hochzeitstorte mit 3 bis 8 Euro pro Person rechnen. Die Preise für Cupcakes beginnen ab 2,50 Euro pro Stück, für Mini-Cupcakes ab 1,50 Euro und für Kekse ab 25 Cent.

Zutaten fürs Eheglück

Die festlichen Backwaren, diese magischen Kuchen und wunderbaren Torten symbolisierten bereits in der Antike - Glück, Fruchtbarkeit und Wohlstand für das Brautpaar.

Das Getreide: Der Ursprung dieser Hochzeitssitte beruht auf der Basis jedes Kuchen, nämlich dem Getreide. Das seit altersher als Symbol für Fruchtbarkeit und Überfluss galt.

Zucker & Mandeln: Was in der klassischen Hochzeitsbäckerei auf keinen Fall fehlen darf sind Zucker und Mandeln. Denn wie beim Brautpaar stoßen hier zwei Gegensätze (die Süße des Zuckers und die Bitterkeit der Mandeln) aufeinander, die zusammengemischt ein harmonisches Ganzes werden.

Prophetische Kaffeebohnen

Sie sind die Zutaten eines weiteren Hochzeitsbrauchs: Dazu werden zwei Kaffeebohnen in den Teig mit eingearbeitet. Eine Bohne ist geröstet, die andere ist ungeröstet. Es wird überliefert , dass bei der Person, die die gerösteten Kaffeebohne in ihrem Kuchenstück findet, schon bald die Verlobung anstehen würde. Hingegen dem Finder der ungerösteten Bohne noch eine längere unverheiratete Zeit bevorstünde.

Geschichtsträchtig:
Süsse Zeiten

Erstmals dokumentiert wurde der Brauch des Hochzeitskuchens in Rom vor über 2000 Jahren. Der damaligen Hochzeitsetikette entsprechend naschten die frisch Vermählten etwas davon. Der restliche Kuchen wurde über deren Köpfen zerbröselt und diese "Krümmeln des Glücks" durften die Hochzeitsgäste schlußendlich essen.

Heutzutage entscheiden sich viele Paare für mehrstöckige Hochzeitstorten, die ihren Ursprung wiederum in Old Britain haben. Dort war es in früheren Zeiten Usus, dass die Hochzeitsgäste ihre eigenen Torten und Kuchen mitbrachten. Die süßen Mitbringsel wurden übereinandergestapelt. Nach der Trauung mussten sich Braut und Bräutigam über den Tortenturm hinweg küssen und durften das Backwerk auf keinem Fall zum Einsturz bringen. Ansonsten war den beiden eine unglückliche Ehe gewiss - hingegen bei einsturzfreien Gelingen war dem Paar reicher Kindersegen sicher.

Natürlich hat sich das einfache Hochzeitsgebäck von damals bis heute wesentlich weiterentwickelt - zu wahren Meisterwerken der modernen Zuckerbäckerei, die mit viel Handwerkskunst farblich und gestalterisch dem Stil Ihrer Hochzeit angepasst werden.

Trendy:
Groom's Cake

Die Tradition der Bräutigamtorte stammt aus dem England des 19. Jahrhunderts. Die Bräutigamstorte stellte das Geschenk der Braut an ihren zukünftigen Ehemann dar. Spezielle Regeln gibt es für diese meist witzig designte Torte keine. Sie sollte sich nur geschmacklich und optisch von der Hochzeitstorte abheben. Als Inspiration können Ihnen seine Hobbys und Interessen dienen. Immerhin ist es sein Geschenk!

In Amerika wird die Groom´s Cake häufig als Dessert serviert: entweder gegen Ende des Probe-Dinners (am Tag vor der Hochzeit) oder am großen Tag selbst. Andere Brautpaare entscheiden sich dafür, allen Gästen ein Stückchen Kuchen mit nach Hause zu geben.

Mythos oder wahr? Der Überlieferung zufolge, sollten die Junggesellinnen unter den Hochzeitsgästen, ein Stückchen von der Bräutigamtorte unter ihr Kopfkissen legen, dann wird ihnen in dieser Nacht im Traum ihr künftiger Ehemann erscheinen.